[MIЯRORLAND.CH]
Die Idee, sich hinter einem zweidimensionalen Spiegel zu verstecken, ist keine bloße Flucht vor der Realität.
Vielmehr befinden sich die Akteur:innen in einem fortlaufenden Kampf, einen gewöhnlichen Körper aus Text, Bild, Duft, Klang, Form und Geschmack nachzuäffen.
Was wie eine iterative Initiation wirkt, die uns in Erinnerung ruft, dass wir alle dasselbe Echo des Lebens im Karussell der Sterblichkeit in uns tragen, – ist in Wahrheit pure Fiktion und totgeglaubte Phantasie.
Die Sie als Leser:innen dazu zwingt, die Trennung zwischen Liebe und Tod ungefiltert zu inhalieren – und darüber hinaus sich selbst als Publikum eines freien Geistes im Abbild Ihres Gegenübers zu feiern.