[MIЯRORLAND.CH]
Die Idee, mich in einem zweidimensionalen Bildschirm aufzulösen, und dabei hinter dem Nichts zu verstecken, ist keine bloße Flucht vor der Realität, der Liebe und dem Tod.
Als Fürchtige des Unvermeidlichen befinde ich mich vielmehr in einem fortlaufenden Kampf, ein gewöhnliches Band aus Text, Bild, Duft, Form, Klang und Biss zu knüpfen, das mir den Weg zurück in deine Gedanken weist.
Was wie eine repetitive, längst überflüssige Initiation ins Karussell der Sterblichkeit wirkt, die dir in Erinnerung ruft, dass wir denselben Samen des Lebens in uns tragen, – ist in meiner Überzeugung reines Wunschdenken und totgeglaubte Phantasie.
Die mich als dein Spiegel dazu zwingt, die Trennung zwischen Welt und Selbst ungefiltert zu inhalieren – und darüber hinaus mein eigenes Publikum als befreiter Geist im Abbild eines wildfremden Gegenübers zu feiern.
Dir selbst